Den hohen Anforderungen der Fliegerei an die Zeitmessung stellte sich Junghans bereits in den 1930er Jahren und produzierte Borduhren für den Flugverkehr. Angefertigt wurden diese in Terrasse 7 des heute denkmalgeschützten Terrassenbaus, der durch seine Bauweise für damalige Verhältnisse der filigranen Arbeit der Uhrmacher optimale Lichtbedingungen bot. Auch im legendären Bundeswehrchronographen von 1955 spiegelte sich die klassische Instrumentenoptik des Cockpits wider. Daran angelehnt ist das Design der Meister Pilot: Auf der beidseitig drehbaren Lünette garantieren die 12 markanten, konkaven Einschnitte eine gute Griffigkeit und sorgen für den unverwechselbaren Look des Zeitmessers. Eine Besonderheit ziert den siebenfach verschraubten Gehäuseboden: eine speziell gestaltete Windrose, die die Symbolsprache der klassischen Fliegerei in Form eines künstlichen Horizonts aufnimmt. Für einen sicheren Sitz am Handgelenk sorgt das vernietete Lederband. Das besondere Konstruktionsprinzip der Frontmontage verleiht dem Zeitmesser eine für Fliegeruhren aussergewöhnliche Eleganz – und die Leichtigkeit, die man zum Abheben braucht.
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