Nach seinem von Longines chronometrierten Soloflug von New York nach Paris in 33 Stunden und 30 Minuten, entwarf Charles Lindbergh die später von Longines gebaute Stundenwinkeluhr.
Ein Durchmesser von nicht weniger als 47,5 Millimeter! Das in Originalgrösse nachgebaute Modell der Lindbergh Stundenwinkeluhr liess sich von einem Patent inspirieren, das Kommandant P.V.H. Weems aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Longines anmeldete. Es ging um eine einfache aber entscheidende Erfindung, nämlich die sekundengenaue Synchronisierung einer Uhr mit dem Radiozeitzeichen. Dabei musste nicht ins Uhrwerk eingegriffen werden; vielmehr verstellte man den Nullpunkt eines zentral angeordneten, drehbaren Hilfszifferblatts. Zusätzlich erleichterte die ungewöhnliche Grösse der Uhr das Ablesen im Halbdunkel eines damaligen Flugzeugcockpits, während die grosse, geriffelte Krone auch für die behandschuhten Finger des Piloten oder Navigators griffig war.
Die Lindbergh-Uhr von Longines ist mit einem Edelstahlgehäuse ausgestattet. Die Stunde und Minute werden mit "Breguet" Zeigern aus gebläutem Stahl angezeigt. Der zentrale Sekundenzeiger läuft über ein weiss lackiertes Zifferblatt, das mit einem kratzfesten Saphirglas geschützt ist. Neben der Minutenteilung des Typs "chemin de fer" und schwarzen, aufgemalten römischen Ziffern, findet man auf dem Zifferblatt auch zwölf ebenfalls aufgemalte, blaue arabische Ziffern, die zur Berechnung und zur Anzeige des Längengrads benötigt werden. Die Synchronisierung des Sekundenzeigers mit dem Radiozeitzeichen erfolgt mit einem zentralen, drehbaren, versilberten Hilfszifferblatt, das mit einer schwarzen Minutenteilung und roten Ziffern versehen ist. Dank der mit eingeprägten, schwarzen und blauen arabischen Ziffern versehenen Drehlünette kann die tägliche, durch die Zeitgleichung bedingte Abweichung berücksichtigt werden.
Die Gangreserve von 42 Stunden des Uhrwerks Kal. L699 sichert der neuen Lindbergh-Uhr von Longines eine die Dauer des historischen Flugs von Charles Lindbergh im Mai 1927 bei weitem übertreffende Autonomie! Sein Durchmesser von 16 1/2 Linien, 24 Rubine und 28’800 Halbschwingungen pro Stunde gewährleisten die für ein präzises und sicheres Funktionieren benötigte Leistung einer Uhr von höchstem fliegerisch-historischem Interesse.
Ein Saphirglas enthüllt das funkelnde, pulsierende Uhrwerk, wenn der gravierte Deckel, der als Gehäuseboden dient, geöffnet wird.
Die Lindbergh-Uhr von Longines wird in einer exklusiven Schatulle geliefert. Sie birgt auch eine Schrift zu den engen Beziehungen des Flugpioniers mit dem Hause Longines.
Kurz gesagt: Die Lindbergh-Stundenwinkeluhr in Originalgrösse bestätigt auf kraftvolle Weise ihre Rolle als hochwertiges Navigationsinstrument, das von Charles Lindbergh nach seinem historischen Flug mit der Spirit of St. Louis konzipiert und von den Meisteruhrmachern von Longines gebaut wurde. Eine äusserst fruchtbare Partnerschaft, dank der sowohl die Uhrmacherkunst als auch die Luftfahrt grosse Fortschritte machen konnten.
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