The Longines Weems Second-Setting Watch: Hommage an den Mann, der Lindbergh inspirierte
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts war Longines stets mit den glänzenden Namen der Flugpioniere verbunden, die mit einem Rekord, einer aussergewöhnlichen Leistung oder einer besonders mutigen Tat Spuren in der Geschichte der Luftfahrt hinterliessen. Natürlich gab es Lindbergh, aber auch Ludwig-Amadeus von Savoyen, Amundsen, Mittelholzer, Chamberlain, Byrd, von Schiller, Amy Johnson, Amelia Earhart, Hughes und viele andere.
Das Vollbringen solcher Leistungen setzt natürlich ungewöhnliche menschliche Fähigkeiten voraus. Ebenso wichtig ist jedoch auch die technische Ausrüstung. Longines war sich dessen vollkommen bewusst und arbeitete erfolgreich mit dem Kommandanten Philip van Horn Weems zusammen. Im Lauf der 1920er und 1930er Jahre führte dieser Offizier der US Navy Forschungsarbeiten sowohl für die Marine als auch für die amerikanische Luftwaffe durch. 1927 – genau im Jahr von Lindberghs Soloflug von New York nach Paris – entwickelte Weems sein „System of Navigation“. Heute lässt sich Longines von ihrem überaus reichen Erbe inspirieren. Mit einer Uhr, die Leistung mit Eleganz verbindet, lässt Longines das genial-einfache System des Kommandanten Weems wieder aufleben. Zur Feier des 80. Jahrestags dieser Erfindung ist die Marke stolz, The Longines Weems Second-Setting Watch zu Ehren des amerikanischen Kommandanten vorzustellen.
In Zusammenarbeit mit Longines, meldete P.v.H. Weems 1929 das Patent einer Armbanduhr an, als Ergänzung des voluminösen Bordchronometers. Das von Weems erfundene System ermöglicht eine sekundengenaue Synchronisierung mit dem Radio-Zeitzeichen und zwar ohne Richten der Zeiger. Dazu dient eine besondere Lünette oder ein zentrales Hilfszifferblatt. Beide sind drehbar angeordnet und mit einer Skala von 60 Sekunden versehen. Diese Idee wurde von Charles A. Lindbergh übernommen, übrigens ein Weems-Schüler, und als zusätzliches Raffinement zum Einbau in seine Stundenwinkeluhr vorgesehen. Das Weems-Patent wurde erst 1935 verliehen. Doch seit jenem Jahr versah Longines einige ihrer Uhren mit Sekunde aus der Mitte mit einem Richtsystem auf der Basis einer drehbarer Skala.
Als Hommage einer spezifischen Person, wurde The Longines Weems Second-Setting Watch bewusst männlich gestaltet. Sie ist mit einem mechanischen Automatikwerk ausgerüstet; ihre Gangreserve beträgt 46 Stunden. Das runde Edelstahlgehäuse weist einen Durchmesser von 47,50 mm auf. Es ist mit einem gravierten Bodendeckel versehen. Er schützt einen Saphirglasboden, durch den das laufende Werk bewundert werden kann. Das opalfarbene, versilberte zentrale Hilfszifferblatt ermöglicht die exakte Synchronisierung des Sekundenzeigers mit dem Radio-Zeitzeichen. Zu The Longines Weems Second-Setting Watch gehört ein braunes Alligator-Lederarmband mit „Charleston“-Schliesse und Verlängerungsstück.
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