Ein quadratisches Rad? Welch ein verrücktes Konzept, vor allem wenn man weiss, dass es sich drehen und ausserdem in ein danebenliegendes kleeblattförmiges anderes Rad greifen soll. Wie dem auch sei: Michel Vermot, Uhrmacher und Ingenieur bei Maurice Lacroix, erfand dieses Konzept. Für hohe Zuverlässigkeit müssen die Zähne der zwei ungewöhnlich geformten Räder perfekt Ineinandergreifen. Jeder Zahn muss einen einzigartigen Winkel aufweisen, um ohne jeglichen Energieverlust in sein Gegenstück zu passen. es gab ursprünglich keine Technologie für die Fertigung dieser aussergewöhnlich geformten und extrem komplexen Räder. es handelte sich anfangs nur um eine zu Papier gebrachte Idee. Später lieferte das Hightech-Fertigungsverfahren LiGa (Lithografie, Galvanoformung und Abformung) die Lösung für die Herstellung dieser Räder mit ausgefallenen Formen. in Zusammenarbeit mit der in Le Locle ansässigen Haute Ecole Arc wurde dieses bahnbrechende Design in die Wirklichkeit umgesetzt. Als die Masterpiece Square Wheel (früher Masterpiece Roue Carrée genannt) erstmals präsentiert wurde, überraschte sie die Welt der Uhrmacherei mit ihrer neuartigen Zeitanzeige. das skelettierte quadratische Rad erwies sich nicht nur als ästhetisch gelungen, sondern auch und vor allem als gut lesbar und zuverlässig. Die hypnotisierenden Bewegungen der Bestandteile, die die Uhrzeit auf amüsante Weise anzeigen, erfreuten sich grosser Beliebtheit. die schlicht und einfach erscheinende Masterpiece Square Wheel ist zu einem Wahrzeichen der Masterpiece-Familie geworden. die Masterpiece Square Wheel ist mit ihrem patentierten Design bis heute die einzige Uhr, die über einen funktionstüchtigen Mechanismus mit quadratischem Rad verfügt.
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